Title:

Gershwin, George (1898-1937).

Description:  George Gershwin wäre, wenn er heute noch leben würde, genau 100 Jahre alt, denn er ist am 26. Sept. 1898 in New York zur Welt gekommen.
Author:Bianca Purnomo
deutsch
  
ISBN: 3854451571   ISBN: 3854451571   ISBN: 3854451571   ISBN: 3854451571 
 
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George Gershwin


George Gershwin wäre, wenn er heute noch leben würde, genau 100 Jahre alt, denn er ist am 26. Sept. 1898 in New York zur Welt gekommen.

Gerswhins Lebenslauf wird oft und gerne mit dem typischen “American Way Of Life” verglichen, d.h. der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär, was jedoch nicht so ganz stimmt.

George wurde als zweiter Sohn von vier Kindern eigentlich unter dem urkundlichen Namen Jacob geboren, doch von Kind an wurde er aus nicht ganz ersichtlichen Gründen von allen einfach nur George gerufen. Seine Eltern waren russische Einwanderer, der Vater wurde Geschäftsmann in New York an der West Side, und es ging der Familie finanziell eigentlich nie sonderlich schlecht, auch obwohl sie im Arbeiterviertel wohnten, aber auf jeden Fall ist es falsch zu behaupten, George hätte sich sozusagen aus einem verarmten Ghetto nach oben gearbeitet.

Von George’s Geschwistern möchte ich nur seinen zwei Jahre älteren Bruder Ira Gershwin noch genauer erwähnen, der eigentlich laut Urkunde Israel hieß. Mit diesem hatte George in späteren Jahren noch sehr viel zu tun.

Ira und George waren in ihrem Temperament und Charakter grundverschiedene Typen. Während Ira in der Schule immer fleißig war und auch vorbildliche Leistungen nach Hause brachte, war George eher gerne faul und heckte auch nicht zu selten irgendeine Dummheit aus.

George genoß zu seiner Zeit einen gewissen hohen “Status” unter den Kindern seines Viertels. Es galt nämlich damals, daß Jungen, die sich in irgendeiner Weise mit Musik abgaben, Muttersöhnchen und Schwachköpfe wären, und hierin besteht das kleine Wunder:

George war einer der wenigen Jungen, die KEIN Instrument lernten, man darf sogar behaupten, daß George in einer recht unmusikalischen Familie aufwuchs, denn niemand in seiner Verwandtschaft hatte je etwas mit der Musik zu tun. Lediglich der Vater hatte eine ganz ordentliche Gesangstimme und besuchte ab und zu mal eine Opernaufführung.

Doch trotz allem zeigte sich bei George schon ziemlich früh sein Interesse für die Musik, insbesondere für die Jazz.-Rag- u. Bluesmusik, mit der er des öfteren beim Schlendern durch die Gassen in Berührung kam und von der er mit der Zeit immer stärker angezogen wurde. Oft setzte er sich auch einfach auf die Gehsteige vor einem Lokal oder einem Musikgeschäft und lauschte mit reger Anteilnahme den Klängen der dort gespielten Musik.

Sein folgenschwerstes Erlebnis hatte George jedoch, als er mit 10 Jahren eines Nachmittages vor seiner Schule Ball spielte. Aus dem Fenster des Schulgebäudes hörte er einen seiner Mitschüler Geige (Humoreske von Dvorak) üben, dieser Mitschüler war kein geringerer als der später berühmt gewordene Violinvirtuose Max Rosen.

George war dermaßen fasziniert von der Musik, daß er Jahre später seine Reaktion so beschrieb: “Es war wie eine Erleuchtung. So etwas Schönes! Ich wollte diesen Jungen unbedingt kennenlernen ...”

Und dies tat er dann auch. Max und George wurden unzertrennliche Freunde. Dieser Freundschaftsschließung hat George es auch zu verdanken, daß er zum ersten mal Zugang zur ernsteren Musik bekam.

Durch ihn lernte er die großen Komponisten und den formalen Aufbau der Werke kennen.

1910 (George war 11 Jahre alt) kam das erste Piano ins Haus der Gershwins, worauf sich George sofort stürzte und die ganze Familie mit seinen kleinen Stücken verblüffte, die er bis zu diesem Zeitpunkt immer mit aller Begeisterung am Klavier seines Freundes Max übte.

Eigentlich war dieses Klavier für Ira gedacht, aber dieser schien leider nicht sehr begabt dafür zu sein, und so gehörte das Klavier nach kurzer Zeit George alleine.

Daraufhin wurde ein geeigneter Klavierlehrer für George gesucht, was sich jedoch als nicht sehr einfache Aufgabe herausstellte. Denn George war darin äußerst anspruchsvoll. Er war mit seinen ersten drei Lehrern nie zufrieden, denn er spürte, daß deren einfallsloser Unterricht ihm nicht das gab, wonach er sich eigentlich sehnte. Er wollte Zugang zu den geheimen Mysterien der Musik. George war auch weniger der Typ, der nur stur übte, sondern der meistens seinen Einfällen folgte und am Klavier improvisierte. Und George wechselte dreimal vergeblich seine Lehrer.

  
George Gershwin. Vom Erfolg zur Größe
Siehe auch:
George Gershwin
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